
Patenprojekt des Psychiatrie Updates ist der Malaika e.V.
Seit 17 Jahren betreiben die Mitglieder des Malaika e.V. (Braunschweig) zusammen mit einer kenianischen Kinderhilfs-Initiative das „Salama Malaika Children’s Home“. Das „Rescue-Center“, welches sich in der kenianischen Kleinstadt Njoro befindet, bietet derzeit etwa 30 bedürftigen Kindern im Alter von 3 – 18 Jahren einen sicheren Zufluchtsort.
„Bei Malaika gewährleisten wir, dass die Kinder und Jugendlichen einen gesicherten Zugang zu verschiedenen Gesundheitsdiensten haben. Zudem bekommen sie psychosoziale Unterstützung, damit sie ihre Traumata bestmöglich bewältigen und Wege zu psychischem Wohlbefinden finden können“, sagt Geert Schroeder, 1. Vorsitzender des Malaika-Vereins. „Darüberhinaus sorgen wir dafür, dass sie zur Schule gehen. Und wenn die die Jugendlichen dann nach dem 18. Lebensjahr das ‚Malaika Home‘ offiziell verlassen müssen, sind wir weiterhin an der Seite der jungen Menschen und förden ihre weiterführende Ausbildung“, so der 48-jährige.

Stella Wangari, Projekt-Koordinatorin vor Ort, ergänzt: „Wir glauben, dass die Kindheit eine Zeit der Entdeckungen ist. Deshalb sorgen wir bei Malaika dafür, dass die Kinder über den Schulbesuch hinaus weitere Bildungsangebote bekommen: Wir haben z.B. in eine moderne Bibliothek investiert, um das Lesen und den Computerunterricht zu fördern. Außerdem bieten wir betreute Aktivitäten wie Tanz, Gesang, Theater, Basteln, Akrobatik und Sport sowie Workshops zu verschiedenen Themen an – von Umweltbildung bis hin zu politischer Bildung. All dies dient dazu, das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen zu stärken und ihr Interesse an einer Vielzahl von Themen zu wecken.“
Malaikas Sozialarbeiter Toto Chipeta weist darauf hin, dass sich globale Kinderschutzsysteme gegen die Institutionalisierung der Kinderbetreuung in Heimen ausgesprochen haben. Stattdessen soll eine Wiedereingliederung in alternative Familienbetreuungsmodelle gefördert werden. „So bemühen wir uns bei Malaika, aufgenommene Kinder in einem geordneten Verfahren wieder bei ihren Familien oder in familienähnliche ‚Settings‘ einzugliedern, was mitunter ein recht zeitintensiver und anspruchsvoller Prozess ist. Doch es ist eine wichtige Aufgabe, da eine Wiedereingliederung es den Kindern ermöglicht, die Verbindung zu ihren Familien und Herkunftsgemeinschaften aufrechtzuerhalten, was für ihr Zugehörigkeitsgefühl von entscheidender Bedeutung ist.“

„It takes a village to raise a child“ – “Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“
„Alles in allem wollen wir mit unserer Arbeit jegliche Hindernisse beseitigen, die die Entwicklung von Kindern zu erfolgreichen und mitfühlenden Mitgliedern ihrer Gemeinschaften einschränken“, fasst Emily Angst, stellvertretende Vorsitzende des Malaika e.V., zusammen. „Um unsere Ziele zu erreichen, ist unser Verein auf Spenden angewiesen. Ein kenianisches Sprichwort lautet: ‚It takes a village to raise a child’. So sind wir über jede Person dankbar, die sich als Bestandteil dieses Dorfes empfindet und uns bei unserer humanitären Aufgabe unterstützt.“
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: https://malaika-projekt.de/
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